MVFB-Vereinsarbeit in Zeiten von Corona

Was tun, wenn mitten in der Vorbereitung auf die Sommerauftritte eine Pandemie ausbricht? Keine Musik mehr zu machen, ist natürlich auch keine Lösung. Der Musikverein arbeitet deshalb seit Ende März mit technischen Möglichkeiten: Für den Einzelunterricht wird auf Videokonferenzen zurückgegriffen. Teilweise machen die SchülerInnen auch elektronische Aufnahmen von ihren Übungen, zu denen sie dann Rückmeldung bekommen. Mittlerweile klappt diese Art des Unterrichts recht gut und die Fortschritte können sich hören lassen!

Die Orchesterleiterinnen Kathrin Denner (Jugendorchester) und Evelyn Majewski (Blasorchester) setzen ganz auf die Kommunikation per E-Mail: Mit dem Betreff „Üben macht den Meister!“ bekommt das Jugendorchester jede Woche das Stück genannt, welches verstärkt geübt werden soll. Das Blasorchester richtet sich nach dem versendeten „Workoutplan“, der den Fokus u.a. auf Intonation und Spieltechnik richtet.

Auch die Verwaltungsarbeit wurde digitalisiert: Die unter den gegebenen Umständen häufiger als sonst stattfindenden Treffen der Verwaltungsmitglieder wurden mit Hilfe eines Videokonferenz-Dienstes erfolgreich durchgeführt.

Wo Digitalisierung keine Option darstellt, wurde (und wird) mit Schutzkonzepten gearbeitet: Die Altpapiersammlung am 16.05. war hierfür ein sehr gutes Beispiel. Die erste Altpapiersammlung mit einem Corona-Schutzkonzept am 16.05. war ein voller Erfolg: die bereitgestellten Container waren am Ende sehr gut gefüllt. Ein fettes „Dankeschön“ geht daher an alle, die Altpapier angeliefert haben, sowie an die fleißigen MVFB-Helfer.

Nachdem in den letzten Wochen die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus schrittweise gelockert wurden, wurde mittlerweile auch der Einzelunterricht und Kleingruppenunterricht an Blasinstrumenten unter Einhaltung von Hygienevorschriften wieder freigegeben (Stand 28.05.). Wir hoffen nun sehnsüchtig, bald auch im Rahmen von Proben wieder gemeinsam musizieren zu dürfen!

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